Der italienische Regisseur Ettore Scola wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Jaeger-LeCoultre Glory to the Filmmaker 2013 Award ausgezeichnet.

19/08/2013

Die Biennale di Venezia und der Schweizer Uhrmacher Jaeger-LeCoultre verkünden mit Freude die Verleihung des Jaeger-LeCoultre Glory to the Filmmaker 2013 Awards an den Meister des italienischen Films, Ettore Scola, einer Persönlichkeit, welche die zeitgenössische Filmkunst durch bahnbrechende Neuerungen geprägt hat.

Jaeger-LeCoultre unterstützt die Internationalen Filmfestspiele von Venedig zum neunten Jahr in Folge und den Glory to the Filmmaker Award zum siebten Jahr in Folge. In den vergangenen Jahren ging der Award an Takeshi Kitano (2007), Abbas Kiarostami (2008), Agnès Varda (2008), Sylvester Stallone (2009), Mani Ratnam (2010), Al Pacino (2011) und Spike Lee (2012). Ettore Scola wird als erster italienischer Regisseur mit diesem Filmpreis ausgezeichnet.

Überreicht wird der Filmpreis Ettore Scola im Rahmen der Verleihungszeremonie, die am 6. September zum Anlass der 70. Filmfestspiele von Venedig (28. August – 7. September 2013), gefeiert wird. Das Filmfestival wird von Alberto Barbera geleitet und von der Biennale di Venezia unter der Präsidentschaft von Paolo Baratta organisiert.

Ettore Scola (Trevico, Avellino, 1931) genießt internationale Berühmtheit und ist eine der herausragendsten Persönlichkeiten an der Spitze der italienischen Filmkunst der letzten 50 Jahre. Er gehört zu den Drehbuchautoren und Regisseuren, die einen wichtigen Beitrag zur künstlerischen Entwicklung des italienischen Films geleistet haben. In seiner Jugend wirkte er (mit Federico Fellini) an der in Rom ansässigen Satirezeitschrift „Marc’Aurelio“ mit und debütierte in den frühen 1950er Jahren zunächst als Drehbuchautor, bevor er sich in der Mitte der 1960er Jahre hinter die Kamera wagte. In seiner Rolle als Drehbuchautor kann man ihn als Gründervater der italienischen Komödie betrachten, da er an der Entstehung einiger der außerordentlichsten Filme dieses Genres mitwirkte, wie zum Beispiel Il sorpasso (Verliebt in scharfe Kurven) oder I mostri, Io la conoscevo bene (Ich habe sie gut gekannt).

Im Anschluss an die Preisverleihung in der Sala Grande wird auf den 70. Filmfestspielen von Venedig die Weltpremiere des neuen Films von Ettore Scola, Che strano chiamarsi Federico!, eine Hommage an Federico Fellini anlässlich seines 20. Todestages, präsentiert.

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