Historische Verbindungen

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Jaeger-LeCoultre und Aston Martin, zwei Marken, die von Integrität, Streben nach Perfektion und Innovationsgeist geprägte Werte teilen, haben sich erneut zu einer Partnerschaft entschlossen, um den seit 1920 bestehenden historischen Banden frischen Wind einzuhauchen.

Damals legte Edmond Jaeger den Grundstein für das hervorragende Renommee des Unternehmens im Bereich der Präzisionsinstrumente für Automobile. Durch den Ersten Weltkrieg war die Uhrenproduktion drastisch zurückgegangen, und die Ausweitung der Produktpalette war zu einer Notwendigkeit geworden. So wandte sich LeCoultre & Cie (zusammen mit Edmond Jaeger) anderen technischen Bereichen zu und erforschte neue innovative Horizonte. Im Jahr 1920 exportierten LeCoultre und Jaeger über 20.000 Zähler nach Großbritannien. Im Jahr darauf eröffneten Jacques-David LeCoultre und seine Pariser Geschäftspartner von Jaeger eine kleine Werkstatt in London, die Ed Jaeger Ltd, die sich 1925 auf Armaturenbrettinstrumente bei Automobilen spezialisierte. In den folgenden Jahren entwickelte sich Jaeger zu einem der wichtigsten Zulieferer für die luxuriösesten Autohersteller und stattete nahezu alle Rennwagen aus, da 95 % aller Siegerwagen eines Autorennens über Zähler von Jaeger verfügten.

Der Erfolg von Jaeger in diesem Bereich war in den folgenden Jahren weiterhin ungebrochen, und auch auf dem Armaturenbrett des Aston Martin LM mit 1,5 Liter-Motor aus den 1930er Jahren – einem Klassensieger im internationalen Rennsport – prangten Instrumente von Jaeger. Nach dem Tod von Jacques-David LeCoultre und anderen herausragenden Entwicklern von Automobil- und Luftfahrtinstrumenten gingen die Geschäfte mit Jaeger langsam zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich wurde die Produktion von Bordinstrumenten für Automobile im Schweizer Le Sentier komplett eingestellt. Doch war dies nicht das Ende der Beziehungen zwischen dem renommierten Uhrmacher und dem herausragenden Sportwagenhersteller. Im Jahr 2004 entschlossen sie sich zu einer erneuten Partnerschaft, diesmal allerdings zur Entwicklung einer gemeinsamen Uhrenkollektion.