Überschrift: Partnerschaft mit der UNESCO: East Rennell – Salomonen

21/01/2013

  • Lavagu Beach Sunset Copyright Greg Taieha

Die Region East Rennell, die 1998 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde, gehört zu Rennell, der südlichsten Insel der im pazifischen Ozean gelegenen Salomonen. Mit einer Fläche von 87.500 Hektar, einer Länge von 86 km und einer Breite von 15 km ist Rennell das größte gehobene Korallenatoll der Welt. Eine der markantesten Besonderheiten dieses Gebiets ist der Tegano-See, ehemals eine Lagune des Atolls und der größte See der pazifischen Inseln. Die Karstlandschaft der Umgebung ist von einer dichten Urwalddecke in unberührtem Zustand bewachsen, die eine große biologische Vielfalt beherbergt, darunter vier Arten und neun Subspezies von Land- und Wasservögeln, die ausschließlich in diesem Gebiet heimisch sind, eine endemische Fledermausart und sieben ebenfalls nur hier vorkommende Landschneckenarten.

Es war das erste Naturschutzgebiet auf der Liste des Weltnaturerbes, dessen Eigentum und Verwaltung durch das hiesige Brauchtum bestimmt wurden. Etwa 1200 Einwohner polynesischer Herkunft leben hier in vier Dörfern, betreiben Landwirtschaft zur Selbstversorgung, sowie Jagd und Fischfang. Die häufig auftretenden Wirbelstürme können verheerende Folgen für die lokale Bevölkerung und die Natur haben, und der steigende Wasserspiegel des Sees infolge des Klimawandels ist verhängnisvoll für den Anbau bestimmter lebensnotwendiger Produkte.

Abgesehen von der Subsistenz-Landwirtschaft, der Jagd, dem Fischfang und der Nutzung von Holz für den Bau ist die natürliche Pflanzenwelt weitgehend vom Menschen verschont geblieben, und es werden weder invasive Tiere noch Pflanzen beobachtet, die ein ernsthaftes Risiko darstellen.

Jaeger-LeCoultre lädt Sie ein, sich ab dem 21. Januar auf der Internetseite der The New York Times die Foto- und Videoreportagen über East Rennell anzusehen.