Kabel und Senderantenne in der von den Uhrmachern und Ingenieuren überarbeiteten Form

  • Aston Martin journey bg
Die Verkabelung und die Übertragungsantenne mussten komplett überarbeitet werden, um einerseits den neuen technischen Anforderungen zu entsprechen und andererseits raffiniert und elegant mit dem Gesamtdesign zu verschmelzen. Die Entwickler kamen nicht umhin, bestimmte technische Einschränkungen zu berücksichtigen: Eine mechanische Uhr entspricht einem Faraday’schen Käfig, da sie ihr Uhrwerk vor dem Einfluss von Magnetfeldern schützt, die die Ganggenauigkeit beeinträchtigen können. Um einerseits eine Uhr zu erhalten, die sich durch die sprichwörtlich gewordene Zuverlässigkeit von Jaeger-LeCoultre auszeichnet, und andererseits einen voll funktionierenden Transponder zu haben, der nicht von der Schwingmasse beeinflusst wird, wurde eine innovative Antenne entwickelt. Die Lösung bestand darin, die Antenne so weit entfernt wie möglich vom Uhrwerk und dem Gehäuse zu platzieren, und nach langen Forschungen erwies sich das Saphirglas als perfektes Medium. Mit einer Länge von exakt 128 mm für eine optimale Reichweite wurde die Antenne in einer Form, die der Krümmung des inneren Glasreifs und den Indexen zwischen 4 und 6 Uhr angepasst ist, auf die Innenseite des Saphirglases aufgedampft. Sie ist an diesen zwei strategischen Punkten mit den zwei Steuerungsrechtecken zum Verriegeln der Türen (OPEN und CLOSE) verbunden. Im Gegensatz zur vertikalen Auslösung des Chronographen, bei dem das ganze Gehäuse und die Lünette bewegt werden, wird hier zum Aktivieren und Deaktivieren des Verriegelungssystems kein Teil der Uhr bewegt. Stattdessen wird ein kaum spürbarer Kontakt mit den Bereichen OPEN und CLOSE hergestellt. Diese Verbindung wird mithilfe der kapazitiven Technologie ermöglicht, die auf die Berührung einer spezifischen Oberfläche reagiert.