Master Ultra Thin 1907 und Master Ultra Thin Grand Feu : Zeit in ihrer reinsten Form

20/01/2014

Ultraflache Uhr Master Ultra Thin 1907: Eleganz und technische Errungenschaften

Das aus Rotgold gefertigte extraflache Gehäuse der Uhr Master Ultra Thin 1907 zeigt sich in Couteau-Form, die dem Profil des Zeitmessers zusätzliche Finesse verleiht. Von den Ingenieuren und Uhrmachern der Uhrenmanufaktur wurde jede Komponente des Uhrwerks und jedes Einzelteil des Gehäuses sorgfältig unter die Lupe genommen, um bei jedem Fertigungsschritt kostbare Millimeter zu gewinnen. Zu keinem Zeitpunkt jedoch gewinnt diese Askese Überhand über die Ästhetik. Getreu ihrer Geschichte, von der ein Teil in der Stadt der Liebe und der andere in der malerischen Abgeschiedenheit des Vallée de Joux geschrieben wurde, weiß die Manufaktur, dass die Kunst der Uhrmacherei eine Meisterleistung gleichermaßen technischer und ästhetischer Art ist. Darüber hinaus findet die minimalistische Philosophie der ultraflachen Uhr Master Ultra Thin 1907 ihren Ausdruck in einem 39-mm-Gehäuse, das so gestaltet ist, dass es sich harmonisch an die Rundungen jedes Handgelenks anschmiegt. Dieser relativ zurückhaltende Durchmesser erfordert von den Experten des Hauses Jaeger-LeCoultre von neuem höchste Meisterarbeit, um ein Haute Horlogerie-Uhrwerk zu erdenken und zu entwickeln, das sich in ein Gehäuse mit vergleichsweise geringen Abmessungen einbetten lässt.

Als wahres Wunderwerk der Finesse wurde das Uhrwerk mit Handaufzug, das den Namen Jaeger-LeCoultre Kaliber 849 trägt, in den Komplikationsateliers der Manufaktur vollständig von Hand gefertigt, zusammengesetzt und verziert. Es besteht aus 123 Einzelteilen, bietet eine Gangreserve von 35 Stunden und eine Unruh, die auf den Punkt genau 21.600 Halbschwingungen pro Stunde vollführt. Nach der bewährten uhrmacherischen Tradition verweist es auf die Stunden und Minuten durch zentral angeordnete Zeiger und mit der legendären Präzision der Uhrwerke aus dem Hause Jaeger-LeCoultre, obgleich seine Höhe nur 1,85 Millimeter misst. 

Das Zifferblatt der Uhr ist der ästhetische Ausdruck dieses uhrmacherischen Minimalismus. Zwei Dauphinezeiger ziehen ihre Runden im Takt der Zeit auf einem weiß gekörnten Zifferblatt, akzentuiert durch Stabindizes, die bei 3, 6 und 9 Uhr verdoppelt sind. Die jeweils zwischen zwei Indizes liegenden Minutenpunkte sind mit einer rotgoldenen Pulverbeschichtung versehen, während die Signatur Jaeger-LeCoultre, gekrönt von dem Logo JL, bei 12 Uhr zu bewundern ist. Nach einer langen Reifephase finden die Wesenszüge ihren Ausdruck schließlich in wenigen Linienzügen, ein Privileg, das nur den großen Meistern vorbehalten bleibt. Begleitet wird die Uhr Master Ultra Thin 1907 von einem Armband aus Alligatorleder mit einer Dornschließe aus 18 Karat Rotgold.

Master Ultra Thin Grand Feu

Die durch dasselbe ultraflache Uhrwerk angetriebene Uhr Master Ultra Thin Grand Feu ist eine Interpretation der Master Ultra Thin 1907 für Kunstliebhaber, die es verstehen, ihr Handgelenk mit einem Zeitmesser zu schmücken, dessen Zifferblatt aus Weißgold eines der traditionellen Savoir-faires verkörpert, die von der Grande Maison mit Leidenschaft gepflegt werden. Nur wenige Kunsthandwerker beherrschen noch heute die Technik des Grand-Feu-Emails, bei welcher das mit hauchzarten Emailschichten überzogene Exemplar im Ofen bei hohen Temperaturen, die im Allgemeinen zwischen 800 und 900 °C erreichen, gebrannt wird. Diese extreme Hitze birgt die Gefahr, die bisher vollbrachte Arbeit unwiderruflich zu ruinieren, denn nur ein sicherer Instinkt und langjährige Erfahrung ermöglichen es, den genauen Moment zu bestimmen, an dem die Goldscheibe aus dem Ofen genommen werden muss. Das ebenfalls aus Weißgold gefertigte Gehäuse der Master Ultra Thin Grand Feu bietet dasselbe Couteau-Profil, wenn auch seine Höhe auf 5,04 Millimeter erhöht wurde, und beherbergt unter dem Saphirglas die Emailschichten auf dem Zifferblatt in zeitloser Eleganz, das zwischen den Indizes für sieben und acht Uhr die Inschrift „Email Grand Feu“ trägt. Dank dieser altüberlieferten Technik hat das wahrhaftige Kunstwerk jahrhundertelang seinen unveränderten Charakter bewahren können und erstrahlt in reizvollem Glanz wie am ersten Tag.

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