Unsere Motivationen

  • Les engagements à la Vallée de Joux | Jaeger-LeCoultre

Das Streben nach dem perfekten Gleichgewicht
Seit 1833 verbindet Jaeger-LeCoultre Natur mit Kultur, Innovation mit Tradition, Wachstum mit Umweltschutz sowie internationaler Präsenz mit Standorttreue.

Dieses in der Welt der Industrie seltene Gleichgewicht findet seinen Ursprung in der geographischen Lage des Sitzes der Manufaktur: das Vallée de Joux befindet sich in 1000 m Höhe, fernab der großen Handelswege, ist umgeben von den größten Wäldern des Landes und einem rauen Klima ausgesetzt. In den kleinen Minen des Tales schürften die Bewohner nach Eisen und nutzten die langen, harten Winter, um die kompliziertesten und kostbarsten Uhren der Welt zu schaffen.

Als Grande Maison des Vallée de Joux trägt die Manufaktur Jaeger-LeCoultre seit dem 19. Jahrhundert maßgeblich zur Entwicklung der Region bei. Das Tal zählt 6000 Bewohner und die Manufaktur über 1000 Angestellte. Dort ist man sich der großen Verantwortung bewusst, die zur Bewahrung eines Gleichgewichts zwischen menschlicher Aktivität und der Natur übernommen werden muss.

Durch ihr Engagement für eine nachhaltige Entwicklungspolitik leistet die Marke einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der einzigartigen Natur in der Region, in der zahlreiche seltene oder bedrohte Tiere und Pflanzen beheimatet sind. Dieses Engagement kommt durch konkrete Maßnahmen in unterschiedlichsten Bereichen zum Ausdruck – Gebäude, Transport, Energie, Recycling oder der Schutz des Grundwassers. Des Weiteren befolgt die Manufaktur strenge Regeln in Bezug auf die Versorgung mit Holz, Papier, Leder und Diamanten.

Abgesehen vom Schutz der Natur setzt sich die Manufaktur Jaeger-LeCoultre ebenfalls sehr für die Bewahrung des kulturellen Erbes ein. Als Hüter eines facettenreichen Wissens, das unter anderem einige besonders selten gewordene Berufe umfasst, zählt sie zu den innovativsten Unternehmen der Branche. Ihre außergewöhnlichen Kreationen bringen neuen Schwung in die große Tradition der Schweizer Uhrmacherkunst. Die in der Heritage Gallery und in Wanderausstellungen gezeigten Sammlungen alter Zeitmesser schlagen die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Jenseits der Uhrmacherei zählt Jaeger-LeCoultre zu den Förderern der visuellen Kunst, wie Partnerschaften mit dem Jeu de Paume Museum in Paris oder den Filmfestspielen von Venedig (Mostra) beweisen.

Als Hüter eines materiellen und immateriellen Kulturschatzes von außergewöhnlicher Bedeutung hat Jaeger-LeCoultre sich verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um der nachfolgenden Generation eine intakte Natur und eine an Kulturschätzen reiche Welt zu hinterlassen.

Werte der Verantwortung von Jaeger-LeCoultre
Jaeger-LeCoultre hat sich entschieden, durch die Unterzeichnung der Charta des Responsible Jewellery Council – zu dessen Mitgliedern die Manufaktur seit 2008 zählt – seinem Engagement für eine verantwortungsbewusste Sozial- und Umweltpolitik innerhalb des Unternehmens Ausdruck zu verleihen.

Responsible Jewellery Council Regeln
Als Mitglieder des Responsible Jewellery Council streben wir nach wirtschaftlichen, sozialen und umweltschonenden Gewinnen aus unserem Geschäft, um einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten1.

I Geschäftsethik
1. Wir achten bei unserer Geschäftstätigkeit auf die Einhaltung hoher ethischer Standards und gewährleisten Integrität, Transparenz und Konformität im Einklang mit dem jeweils geltenden Recht.
2. Wir lehnen jede Art der Bestechung und/oder Korruption ab.
3. Wir tolerieren weder Geldwäsche noch die Finanzierung des Terrors.
4. Wir halten uns an das Kimberley Process Certification System sowie an das freiwillige Garantiesystem des World Diamond Council.
5. Wir gewährleisten eine vollständige und korrekte Offenlegung der Materialeigenschaften der von uns vertriebenen Produkte. 6. Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um beim Transport die Intaktheit und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. 7. Wir respektieren Geschäftsgeheimnisse und Datenschutz.

II Menschenrechte und Sozialleistungen
1. Wir glauben an und respektieren die Menschenrechte sowie die Würde des Einzelnen im Einklang mit der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen.
2. Wir tolerieren keine Kinderarbeit.
3. Wir greifen nicht auf Zwangs-, Pflicht-, Gefängnisarbeit oder Schuldknechtschaft zurück und gewährleisten die Bewegungsfreiheit der Angestellten und ihrer Familien.
4. Wir verpflichten uns bei unserer Arbeit zu hohen Gesundheits- und Sicherheitsstandards.
5. Wir gewähren unseren Angestellten das Recht auf freie Versammlung. In Ländern, in denen das Gesetz diese Freiheit verbietet, unterstützen wir alternative Wege des Dialogs.
6. Wir verweigern uns jeglicher Diskriminierung am Arbeitsplatz auf der Grundlage von Rasse, Volkszugehörigkeit, Kaste, Herkunft, Religion, Behinderung, Geschlecht, sexueller Präferenzen, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, politischen Aktivitäten, Ehestand, Äußerlichkeiten, Alter oder ähnlichem, damit alle „arbeitsfähigen“ Menschen Chancengleichheit erhalten und keine Diskriminierung auf der Grundlage von Sachverhalten erfahren, die nicht in Bezug zu ihrer Arbeitsleistung stehen.
7. Wir greifen unter keinen Umständen auf körperliche Bestrafungen zurück und unterbinden jegliche Art von Demütigung, Mobbing, Missbrauch, Nötigung oder Einschüchterung.
8. Wir halten uns an die rechtlichen Bestimmungen in Bezug auf Arbeitsstunden und Vergütung bzw. an die geltenden Branchenstandards in den Ländern, in denen entsprechende gesetzliche Grundlagen fehlen.
9. Wir unterstützen die Entwicklung der Menschen an den Orten, an denen wir arbeiten, und leisten unseren Beitrag zu ihrem sozialen und wirtschaftlichen Wohl.
10. Wir respektieren die Rechte von Ureinwohnern und die Werte ihres traditionellen, kulturellen und sozialen Erbes.

III Umweltschutz
1. Wir achten bei der Durchführung unserer Geschäfte auf umweltschonende Maßnahmen.
2. Wir vermeiden oder reduzieren umweltschädliche Folgen, um die Natur so wenig wie möglich zu belasten.
3. Wir gewährleisten einen vernünftigen Umgang mit Ressourcen und Energie, um unsere Geschäftsaktivitäten effizient zu gestalten.

1 Der Council greift beim Verständnis über die nachhaltige Entwicklung auf die Definition der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung aus dem Jahr 1987 (Brundtland-Bericht) zurück: „Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“